Best Practice:Sozialsponsoring Menschen mit Behinderung VfB Friedrichshafen

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Best Practice Beispiel: VfB Friedrichshafen | Sozialsponsoring Engagement für Menschen mit Behinderung

Allgemeines

Der VfB Friedrichshafen lud in Kooperation mit Einrichtungen für Behinderte Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung zu seinem letzten Heimspiel in der Saison 2009/10 ein. Mehr als 200 Menschen folgten der Einladung. „Als Spitzenklub haben wir auch eine soziale Verantwortung“, begründete Stefan Mau, Manager des VfB Friedrichshafen, das Engagement seines Vereins. „Das bedeutet, dass wir nicht für die ganz normalen Zuschauer da sind, sondern auch für diejenigen, die mit einem Handicap leben.“

Pressemitteilung vom 11.03.2010: Partystimmung der besonderen Art

Wenn die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen am Samstag (13. März, 19.30 Uhr) in der ZF Arena den VC Bad Dürrenberg/Spergau empfangen, erhalten sie besondere Unterstützung. Mehr als 200 Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung sind beim letzten Heimspiel der Bundesliga-Normalrunde zu Gast. Für Stimmung sorgt die Musikkapelle „Guck a Musik" vom Heim Pfingstweid

Die Idee wurde vor mehr als drei Jahren geboren. „Als Spitzenklub haben wir auch eine soziale Verantwortung“, sagt Stefan Mau, Manager des VfB Friedrichshafen. „Das bedeutet, dass wir nicht für die ganz normalen Zuschauer da sind, sondern auch für diejenigen, die mit einem Handicap leben.“ Immer beim letzten Heimspiel der Normalrunde rücken deshalb Menschen mit geistiger und beziehungsweise oder körperlicher Behinderung in den Mittelpunkt.

Das ist auch der Fall, wenn die VfB-Profis am Samstag (13. März, 19.30 Uhr) den VC Bad Dürrenberg/Spergau empfangen. Viele Einrichtungen für Behinderte wurden angeschrieben – und das Feedback war wieder einmal riesengroß. „Wir merken, dass wir damit große Freude bereiten“, so Mau. „Und das wiederum freut uns dann auch.“

Am Samstag erhalten die Häfler damit Unterstützung von mehr als 200 Menschen mit Behinderung. Für Partystimmung sorgt die Musikkapelle „Guck a Musik" vom Heim Pfingstweid, die schon in den vergangenen beiden Spielzeiten während des letzten Normalrunden-Heimspiels die ZF Arena aufmischte. Ebenfalls schon traditionell kommen die Ballroller und Quickmopper bei dieser Partie vom Unified Team Wilhelmsdorf, in dem Menschen mit geistigem und auch körperlichem Handicap gemeinsam mit Nicht-Behinderten Volleyball spielen.

Das brachte schon vor zwei Jahren Glück, als der VfB mit 3:0 gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen gewann, und auch in der vergangenen Saison, als sich Friedrichshafen ebenfalls mit 3:0 gegen den EnBW TV Rottenburg durchsetzte. Dementsprechend hofft man im Häfler Lager auch jetzt wieder auf einen Erfolg. Mit diesem wäre der VfB bereits zwei Spiele vor Ende der Normalrunde nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen und würde als Spitzenreiter in die am 27. März beginnenden Play-offs einziehen.

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