Best Practice:Soziales Engagement Spielplatzbau EnBW TV Rottenburg

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Best Practice Beispiel: EnBW TV Rottenburg | Soziales Engagement „Packen wir’s an“ – Ein neuer Spielplatz für Rottenburg

Allgemeines

Die Bundesligamannschaft von EnBW TV Rottenburg unterstütze die Elterninitiative „Spielplatz Schelmen-Hohenberg“ beim Neubau eines Kinderspielplatzes.

Pressemitteilung vom 12.07.2011: „Packen wir’s an“ – Ein neuer Spielplatz für Rottenburg

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Rottenburg und Volleyball – das passt einfach. Und zwar nicht nur während der Saison in der Sporthalle, sondern auch jeweils außerhalb davon. Vergangene Woche ließen die Bundesligaspieler die Muskeln spielen, damit später viele Kinder spielen können. In Zusammenarbeit mit der Elterninitiative „Spielplatz Schelmen-Hohenberg“ baggerten René Bahlburg und Co mal auf anderem Terrain: auf der Baustelle. Zwischen St. Meinrad Gymnasium und Hohenbergschule entsteht nämlich ein neuer Kinderspielplatz!

Baggern gehört zum Standardrepertoire eines jeden Volleyballers – auf und manchmal auch neben dem Feld. Dass man mit Baggern aber auch aus einem Stück Wiese einen tollen Kinderspielplatz zaubern kann, erlebten Rottenburgs Bundesligavolleyballer letzte Woche, als sie an zwei Tagen aktiv beim Projekt „Spielplatz Schelmen-Hohenberg“ mitarbeiteten.

Mitorganisatorin und –gründerin der Elterninitiative „Spielplatz Schelmen-Hohenberg“ ist Heike Doll, die selbst im Rottenburger Gebiet Schelmen wohnt und zwei Kinder hat. „Die Idee für einen neuen Spielplatz im kinderreichen Wohngebiet Schelmen kam Ende 2009“ berichtet Doll, „in einer Sitzung des Bündnisses für Familie kam der Wunsch nach einem Spielplatz für den Schelmen auf.“ Denn Familien mit Kindern suchten einen Spielplatz für ihre Sprösslinge in der weiteren Umgebung des Wohngebiets bisher vergebens.

Nur wenige Monate später fand Ende Juni 2011 der Spatenstich im Areal zwischen St. Meinrad Gymnasium, Hohenbergschule und Hallenbad statt. „Die Stadt Rottenburg war bei der Suche nach einem Standort sehr kooperativ und offen, bereits Mitte 2010 wurden wir fündig und die Planungen konnten beginnen“ erzählt Heike Doll, die sich freut, dass mit dem gewählten Standort nicht nur Kinder aus dem Schelmen eine neue Spielstätte bekommen, sondern das Einzugsgebiet deutlich größer ist, „es entsteht ein Spielplatz für alle“. Zusammen mit naturspur e.V. wird seit Anfang Juli das Projekt realisiert, Ende Juli sollen die ersten Kinder die neue Spielwelt hautnah erleben können. Naturspur e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der neben Natur- und Umweltbildungsarbeit, naturnahe Spiellandschaften mit Kindern, Eltern, Anwohnern etc. im partizipativen Verfahren entwickelt und gestaltet (z.B. das „Adlernest“ in Wendelsheim).

„Bei dieser Aktion ist vor allem bürgerschaftliches Engagement gefordert“ sagt Doll, „es helfen Eltern, Kinder, Bürger der Stadt und sogar gestandene Bundesligavolleyballer packen mit an“. Dass mit René Bahlburg, Hans Cipowicz, Michael Neumester und Co die Spieler des Rottenburger Volleyballbundesligisten EnBW TV Rottenburg an zwei Tagen die Schaufel schwangen, kam besonders gut an. „Es war gigantisch toll, dass die Jungs da waren. Sie waren mit großem Elan dabei und uns eine richtig große Hilfe“ berichtet Doll, die selbst fast täglich auf der Baustelle zu finden ist. Beeindruckt war sie, wie schnell und zuverlässig die Sportler arbeiteten, „die sind richtig fit und richtige Teamplayer“.

Info: Der Projektfortschritt ist sehr zufriedenstellend und man liegt gut im Zeitplan heißt es aus der Projektführung, selbstverständlich sei man trotzdem über jede weitere helfende Hand oder Spenden sehr glücklich. Wer also noch helfen möchte oder Ideen hat, soll sich einfach bei der Elterninitiative melden. Frei nach dem Motto: Kinder sind die Zukunft für die Stadt Rottenburg und für die Volleyballabteilung des TV Rottenburg. Alle Informationen gibt es auf der Internetseite www.spielplatz-schelmen-hohenberg.de

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