Best Practice:Medienauftritt VfB Friedrichshafen

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Best Practice Beispiel: VfB Friedrichshafen | Medienauftritt „Humpis – der Talk“ auf Regio TV Euro3

Allgemeines

Stelian Moculescu, Trainer des VfB Friedsrichshafen, war Gast in der TV-Sendung „Humpis – der Talk“ auf Regio TV Euro3.

Pressemitteilung vom 05.03.2010: Moculescu im Talk zwischen Geschichte und Moderne

Dieses Mal stand nur einer vom VfB Friedrichshafen im Rampenlicht: Trainer Stelian Moculescu war vom Fernsehsender Regio TV Euro3 zur Sendung „Humpis – der Talk“ zusammen mit Eishockeytrainer Peter Braitsaitl im Ravensburger Humpisquartier eingeladen. „Es ist schön, wenn ich den Volleyball im Fernsehen repräsentieren darf“, sagt Moculescu. „Der Einladung bin ich gerne gefolgt.“

Was denn in seiner Bauchtasche sei, wird Stelian Moculescu zuerst von Moderator Stefan Kühlein gefragt. Das sei ein Geheimnis, antwortet der Trainer des VfB Friedrichshafen. Dafür müsse man schon mehr tun, als nur zu fragen. Die beiden Männer sitzen auf einem Podium im Ravensburger Humpisquartier und Kühlein muss sich mit der Antwort zunächst zufrieden geben. Es ist Drehtag für das Sendeformat „Humpis – der Talk“ von Regio TV Euro 3, der die Geschichte des mittelalterlichen Gebäudeensembles mit Geschichten der Talkgäste aus der Region verbindet.

In der Dreierrunde mit dem Ravensburger Eishockeytrainer Peter Draisaitl reden sie über ihr Leben und stellen schnell Gemeinsamkeiten fest. Sowohl Moculescu als auch Draisaitl sind ihren Sportarten schon von Jugendbeinen an verbunden und kämpfen sehr dafür, sie weiter in die Öffentlichkeit zu rücken. „Das Fernsehen“, appelliert Moculescu „soll nicht nur Fußball bis runter zur Regionalliga zeigen, sondern auch die anderen Sportarten in das Programm mit auf nehmen. Sport ist nicht gleich Fußball. Die Leute brauchen Vorbilder. Die können sie auch im Volleyball finden.“

Warum er gerade den Volleyballsport und vor allem die Jugend so fördere, wird er von Kühlein gefragt. „Die heutige Jugend hat es viel schwerer als wir damals“, sagt Moculescu. „Wir konnten einfach rausgehen und uns bewegen. Heutzutage ist alles verboten. Der Leistungsgedanke ist verpönt.“ Er wolle jedoch genau das bei den jungen, talentierten Spielern fördern. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, sich beim VfB bestmöglich weiter zu entwickeln, um später in Profiligen anderer Nationen zu wechseln. „Denn dort“, sagt er, „kann man dann Geld verdienen.“

Dass er selbst als erfolgreichster Trainer Deutschlands nicht ins Ausland gegangen ist, ist für den 59-Jährigen kein Beinbruch. „Ich bin gerne mein eigener Herr“, sagt er. „Und ich möchte bei der Auswahl der Spieler entscheiden dürfen. In Italien ist das nicht möglich. Da werden mir die Spieler vorgesetzt und ich soll gute Volleyballer aus ihnen machen.“ Mit dem VfB Friedrichshafen verbindet ihn eine lange Erfolgsgeschichte. Vor 13 Jahren an den Bodensee gewechselt führte er den VfB zu zehn Meistertiteln, zehn Pokalsiegen und einem Erfolg in der Champions League. „In Friedrichshafen wurde etwas aufgebaut, was ich sehr gerne unterstütze“, sagt Moculescu. „Der VfB ist für Volleyballer mittlerweile eine gute Adresse.“

Das gesamte Gespräch mit Stelian Moculescu und Peter Draisaitl wird am 27. März 2010 um 20.30 Uhr und 22.30 Uhr sowie am 28. März 2010 um 19.30 Uhr und 23.30 Uhr auf Regio TV Euro3 ausgestrahlt.