Best Practice:Facebook VfB Friedrichshafen

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Best Practice Beispiel: VfB Friedrichshafen | Facebook

Allgemeines

Der VfB Friedrichshafen betreibt wie viele andere Bundesligisten eine Facebook-Seite. Im März 2011 zog der Verein eine Zwischenbilanz. Tenor der Presseverantwortlichen: „Die neuen Medien geben uns die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und damit noch viel mehr Personen zu erreichen.“

Pressemtteilung vom 17.03.2011: Facebook eröffnet neue Möglichkeiten

Auf mehr als 2.000 Fans kommt der VfB Friedrichshafen im sozialen Netzwerk Facebook. Damit sind die Häfler in Deutschland Branchenführer und Vorreiter zugleich. „Sportarten wie Volleyball werden in den klassischen Medien weniger wahrgenommen“, sagt VfB-Pressesprecherin Conny Kurth. „Die neuen Medien geben uns die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und damit noch viel mehr Personen zu erreichen.“


Nur wenige Minuten nachdem am Mittwochabend der letzte Ball im Bundesligaduell zwischen evivo Düren und dem VfB Friedrichshafen gespielt ist, ist die Nachricht vom Häfler Sieg im Internet zu lesen. „VfB Friedrichshafen Volleyball... feiert den 13. Bundesligasieg in Folge... 3:1 (25:18, 23:25, 25:20, 26:24) gegen evivo Düren. Bravo!“ steht auf der Facebook-Seite des VfB Friedrichshafen geschrieben.

Die ersten „Gefällt mir“-Klicks lassen nicht lange auf sich warten. Ebenso wie die ersten Kommentare. „Glückwunsch! :)“, notiert Vincent Klessing als Erster. „Auch von mir Glückwunsch!“, schließt sich Sabine Knabe nur wenige Momente später an. Bis zum Donnerstagmittag wird 2.722 Mal auf die Nachricht geklickt, 29 Personen attestieren „Gefällt mir“ und sieben Kommentare werden abgegeben.

„Facebook hat sich für uns zu einem sehr wichtigen Kommunikationsinstrument entwickelt“, sagt VfB-Pressesprecherin Conny Kurth. „Es eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten. Mit einer Meldung erreichen wir auf einen Schlag mehr als 2.000 Personen und haben darüber hinaus die Möglichkeit, mit ihnen in Interaktion zu treten. Jeder hat die Möglichkeit, uns ganz einfach und schnell seine Meinung zu schreiben.“

Seit der VfB im vergangenen Januar seine Facebook-Seite in Betrieb nahm, entwickelte sich der Klub auch hier zum Branchenführer. Mittlerweile kommt der Meister auf exakt 2.085 Fans und damit so viele wie kein anderer deutscher Volleyball-Bundesligist. Zum Vergleich: Generali Haching zählt derzeit 1.389, der SCC Berlin 967 und bei den Frauen die Roten Raben Vilsbiburg 504 Fans.

Das Erfolgsgeheimnis der Häfler: Täglich wird mindestens ein Mal, meistens sogar mehrere Mal gepostet. „Facebook eröffnet uns viele Möglichkeiten, aber setzt auch voraus, dass wir immer am Ball bleiben“, sagt Conny Kurth. „Eine Seite bleibt nur dann interessant und bindet die Fans, wenn immer wieder etwas Neues passiert. Das müssen ja keine weltbewegenden Dinge sein. Manchmal reichen kleine Neuigkeiten aus dem täglichen Leben.“

Verknüpft ist die VfB-Facebook-Seite mit dem Kurznachrichtendienst Twitter. Das heißt: Sobald eine Meldung auf Facebook veröffentlicht wird, wird sie auch über Twitter versandt. Zudem wird auf eine ständige Rückkopplung zur VfB-Website geachtet. „Man kann sich die Bälle wunderbar hin- und herspielen“, sagt Conny Kurth und nennt noch einen anderen Aspekt. „Sportarten wie Volleyball werden in den klassischen Medien weniger wahrgenommen. Die neuen Medien geben uns die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und damit noch viel mehr Personen zu erreichen.“

Einen Wunsch aber hat man im Häfler Lager noch. Die Anzahl der Fans des Deutschen Volleyballverbandes (2.110) und der Deutschen Volleyball Liga (2.336) soll übertroffen werden. „Wäre doch schön“, so Conny Kurth, „wenn wir die absolute Nummer eins im deutschen Volleyball werden würden“.