Best Practice:Bick hinter die Kulissen VfB Friedrichshafen

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Best Practice Beispiel: VfB Friedrichshafen | Blick hinter die Kulissen: „Schüler tauchen in die Volleyballwelt ein“

Allgemeines

Einmal einen Tag wie die Volleyballprofis vom VfB Friedrichshafen erleben – für acht Jugendliche aus Ravensburg und Umgebung war das möglich. Im Rahmen des Projekts „Tauch ein“ besuchten sie den VfB und stellten fest, dass hinter dem Erfolg viel harte Arbeit steckt.

Pressemitteilung vom 04.10.2011: Schüler tauchen in die Volleyballwelt ein

Gespannt sitzen Frederik, Hannah, Saskia, Alex, Anne, Alena, Maike und Lena auf der VIP-Tribüne der ZF Arena. Die Augen sind auf das Spielfeld gerichtet, wo die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen gerade das Training aufgenommen haben. Es ist der Start eines ungewöhnlichen Erlebnisses. Einen Tag lang dürfen die acht Jugendlichen im Rahmen des Projekts „Tauch ein“ die Welt der Profisportler erleben.

„Das Ganze ist ein Experiment“, erklärt Bernd Hillebrand, Jugendpfarrer aus Ravensburg. „Während einer Woche sollen die Jugendlichen für einen Tag eine völlig andere Lebenswelt kennenlernen.“ Dabei sollen die 14- bis 19-Jährigen neue Erfahrungen sammeln, um größeren Respekt für das Leben anderer zu bekommen. „Es geht darum“, so Hillebrand, „auch Anregungen für das eigene Leben zu erhalten“.

Bei dem Projekt sind nicht nur die Häfler Volleyballer mit von der Partie. Möglich ist außerdem, beim „Schulaustausch“ eine andere Schule kennenzulernen, beim Cheftag beispielsweise dem Oberbürgermeister oder dem Geschäftsführer eines Unternehmens über die Schulter zu schauen oder aber einen Tag mit Obdachlosen oder im Kloster verbringen. Das Feedback ist riesig: Insgesamt fast 100 Jugendliche nehmen teil.

Beim VfB Friedrichshafen steht nicht nur der Trainingsbesuch auf dem Programm. Die Häfler Stars können hautnah erlebt werden. Während einer Fragestunde darf schließlich all das gefragt werden, was die Jugendlichen schon immer wissen wollten. Gibt es Essensvorschriften, was passiert, wenn ein Spieler verletzt ist, lebt die Familie bei ihnen oder wann darf man Urlaub machen?

Und die Begeisterung ist groß. „Es ist super, die Spieler mal persönlich zu treffen“, sagt Hannah, die wie Lena, Maike und Saskia selbst Volleyball spielt und bei den Profis sogar schon einmal als Ballroller im Einsatz war. „Sonst sieht man sie ja immer nur auf dem Spielfeld.“ Sehr zufrieden zeigte sich auch Projektinitiator Hillebrand. „Dass der VfB bei so einem Projekt mitmacht, ist toll“, sagt er. „Die Jugendlichen hier werden zwar mit größter Wahrscheinlichkeit keine Volleyballprofis. Aber es ist doch interessant zu erfahren, dass ihr Leben nicht nur aus Spaß und Glamour besteht.“