Best Practice:Benefizspiel Alemannia Aachen

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Best Practice Beispiel: Alemannia Aachen | Benefizspiel zu Gunsten einer an Leukämie erkrankten Volleyballerin

Allgemeines

Im August 2009 veranstalteten Alemannia Aachen und die SG Sportfreunde 69 Marmagen - Nettersheim & Friends ein Benefizspiel zu Gunster einer an Leukämie erkrankten Volleyballerin. Unter der Schirmherrschaft des Landrats wurden Spenden für die Behandlung der Spielerin gesammelt.

Pressebericht vom 30.08.2009: Volleyballerinnen schmetterten für Steffi Wolff

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Bei nur zwei Punkten Rückstand im dritten Satz waren die Fans der Damenoberligamannschaft SG Sportfreunde 69 Marmagen / Nettersheim aufgestanden und feuerten ihre Mannschaft, die durch Judith Pelzer und Angelina Grün verstärkt wurde, mit Beifall und Trommelwirbel nochmal an, doch es half nichts mehr gegen die starke Bundesliga-Damenvolleyballmannschaft des TSV Alemannia Aachen.

Alle drei Sätze verloren sie gegen die Gäste mit 17:25, 13:25 und 23:25. Doch bei dem hochkarätigen Spiel, zu dem knapp 300 Zuschauer kamen, ging es nicht um Sieg oder Niederlage. Die Partie war ein Benefizspiel zugunsten der an Leukämie erkrankten Steffi Wolff aus Blankenheimerdorf undder DKMS Deutsche Knochenspenderdatei.

Veranstaltet wurde das Benefizspiel von Mark Kraus von der Blankenheimer Volleyballabteilung, der Steffi Wolff angehört. Doch es herrschte bei den TSV-Volleyballerinnen auch eine etwas wehmütige Stimmung, hatten sie doch kurzfristig erfahren, dass Wolff einen Rückschlag erlitten hat und ihr Gesundheitszustand ein Besuch des Volleyballspiels nicht zuließ.

„Wie wollen wir Steffi helfen?“, hatte man sich beim TSV überlegt. Rasch kam der Gedanke an ein Benefizspiel. Bei der Organisation half ihnen die erfolgreiche Beachvolleyballerin Judith Pelzer, die schnell die Kontakte zu Alemannia Aachen knüpfte, freute sich Mark Kraus, der zum Benefizspiel auch Schirmherr Landrat Günter Rosenke begrüßte. Rosenke, der eine Spende mitgebracht hatte, erklärte: „Heute halte ich zur DKMS, denn wir brauchen sie, damit Menschen weiter leben können.“ Anschließend ließ er sich gemeinsam mit Blankenheims Bürgermeister Rolf Hartmann von einem niveauvollen Ballwechsel am Netz mitreißen. Während Rosenke im Urlaub auf Beach-Volleyball schwört, um sportlich fit zu bleiben, spielt Hartmann lieber Fußball.

Während des Benefizspiels spielten Yvonne Friebe, Regina Unger und Angelika Decker immer wieder Musikstücke wie „Life is life“, oder „My Way“. Auch Blankenheims evangelischer Pastor Christoph Caesar freute sich, einem so tollen Spiel beizuwohnen - zumal es einem guten Zweck diente. Er freute sich auch, dass die Heimmannschaft so gut mithalten konnte.

André Schnitker vom TSV Alemannia Aachen moderierte die kampfbetonte Volleyballpartie. Auch Rolf Hörnchen als Vertreter der DKMS war von dem super tollen Spiel angetan. Hörnchen betonte, dass gerade die hiesige Region viele Typisierte aufweise, bei der einer kürzlichen Spenderaktion in Blankenheim ließen sich 1842 Menschen typisieren.

Judith Pelzer bedankte sich bei allen, die zum Benefizspiel gekommen waren und hoffte, dass die Besucher genauso viel Spaß am Spiel hatten wie die Akteure.

Mark Kraus dankte allen Sponsoren, die Preise für die Verlosung gestiftet hatten, allen Helfern und besonders Judith Pelzer für die Unterstützung.

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